
| Titel: | Cut and Run |
| Produktionsjahr: | 1985 |
| Herstellungsland: |  |
| Genre: | Horror |
| Regie: | Ruggero Deodato |
| Darsteller: | Lisa Blount, Leonard Mann, Willie Aames |
| Laufzeit: | 90 Min. |
| Altersfreigabe: | juristisch geprüft |
| Kaufen: | Laserzone |
| Links: |   |

Fernsehreporterin Fran Hudson und ihr Kameramann Mark Ludman begeben sich nach Kolumbien, um einem gefährlichen Drogenring auf die Schliche zu kommen. Kaum im Dschungel gelandet eröffnet sich den beiden ein unfassbares Bild des Grauens, das ganze Camp wurde auf grausamste Art und Weise abgeschlachtet. Auf der Suche nach Antworten begeben sich Fran und Mark immer tiefer in den dichten Dschungel, nicht ahnend dass ein ganzer Stamm wilder Kannibalen bereits ihre Fährte aufgenommen hat – der Kampf ums nackte Überleben hat begonnen...


Kannibalenfilm! Du meine Güte, wie lange ist es her, seit ich letztmals in den zweifelhaften Genuss eines solchen Genretitels kam? Das dürften gut und gerne drei Jahre sein! Der Titel damals: „Cannibal Holocaust“. Der Regisseur: Ruggero Deodato, der Selbe also, dem wir auch “Cut and Run” zu verdanken haben. Ohne jetzt näher auf sein wohl umstrittenstes Werk „Cannibal Holocaust“ einzugehen: „Cut and Run“ ist Meilenweit vom besagten Genrekönig entfernt.
Storytechnisch hat sich in den fünf Jahren zwischen den beiden Titeln eher wenig getan. Wieder haben wir eine Gruppe filmender Dschungelreisender (diesmal eine etwas dezimiertere), welche vor ziemlich angefressenen Kannibalen davonrennen muss. Gesalzen wird der Plot mit recht ordentlichem Rotfarbeneinsatz und hanebüchenen Logikfehlern. Fertig der Italo-Abenteuerschinken! Was man solchen Filmen einfach nicht absprechen kann, ist der dreckige Flair, den er versprüht. Irgendwo hat der Film eine Art billige „Pornostimmung“, welche nicht zuletzt aufgrund des albernen Scores während der ganzen Filmlaufzeit allgegenwärtig bleibt. Ein lustiger Aspekt, den ich hier durchaus als positiv anmerken möchte.
Doch ansonsten geht es entweder bergab, oder der Film stagniert. Die Handlung ist an manchen Stellen fast schon zu lachhaft, zum Teil wurde ich das Gefühl nicht los, der Film wolle mich irgendwie verarschen. Um bei den Akteuren von Schauspieler zu sprechen braucht man schon eine gewisse Portion Mut, einzig Eierkopf Michael Berryman konnte in seiner Rolle überzeugen (wenn auch vollkommen Dialoglos). Zum guten Schluss der schlimmste Kritikpunkt: Der Film ist langweilig! Zwar befindet sich der Film meist in Bewegung, doch die Belanglosigkeit der Handlung konnte bei mir einfach kein Feuer entfachen, die letzten 10 Minuten hab ich gar nur noch im Halbschlaf mitgekriegt...
Fazit: Ein Klassiker, der meiner Meinung nach überbewertet ist. Zwar ordentlich blutig, aber inhaltlich sehr trocken. Ich weiss nicht recht, welchen Zweck Ruggero Deodato mit „Cut and Run“ verfolgte. Ging es ihm um die Effekte? Dann hat er gute Arbeit geleistet. Wollte er mit guter Unterhaltung brillieren? Tut mir leid, das ging schief. Ein Film, den ich wohl nicht lange in Erinnerung behalten werde, zwar nicht schlecht, aber mit Sicherheit auch nicht gut. Bleibt mir nur, die Mittelnote draufzudrücken...

Unspektakulärer Kult-Klassiker mit akzeptablem Härtegrad und durchzogener Umsetzung. Es gibt bessere "Zwischendurch"-Unterhaltung, allerdings auch schlechtere. Durchschnittsware.








Deinem Fazit stimme ich völlig zu, denn der Film
ist einfach nur langweilig!!
Zwar gibt es ein paar harte Szenen, aber diese sind total gekünstelt, was man deutlich merkt und zudem kaum nachvollziehbar.
Jedes weitee Wort über diesen dermassen schlechten und langweiligen Film, ist vertane Zeit.