
| Titel: | All the Boys Love Mandy Lane |
| Produktionsjahr: | 2006 |
| Herstellungsland: |  |
| Genre: | Horror |
| Regie: | Jonathan Levine |
| Darsteller: | Amber Heard, Anson Mount , Michael Welch |
| Laufzeit: | 91 Min. |
| Altersfreigabe: | 16 (Kino Schweiz) |
| Kaufen: | amazon.co.uk |
| Links: |   |

Alle High School Boys sind hinter der süssen, sexy Blondine Mandy Lane (
Amber Heard) her. Während sie eine kollegiale Beziehung zum Aussenseiter Emmet (
Michael Welch) führt, zählt für alle anderen Männer nur das Eine: Sie möchten Mandy Lane besitzen, wenn auch nur für eine Nacht, um jeden Preis...
Mandy willigt ein, zusammen mit ein paar Kollegen ein paar Tage auf dem Landsitz der Eltern eines Mitschülers zu verbringen. Im totalen Alkohol- und Drogenrausch keimen beim männlichen Teil der Gruppe neue Hoffnungen auf, doch noch bei Mandy Lane landen zu können. Das feucht-fröhliche Treiben nimmt jedoch ein jähes Ende, als ein Pärchen plötzlich verschwindet...


Der Slasherfilm lebt! Es ist wirklich erstaunlich, mit welcher Flut an Filmen dieses Genres die Horrorfans in letzter Zeit bedient werden. Da wird es schwer, den Überblick zu wahren, zumal die Qualität sich von Film zu Film deutlich unterscheidet.
Also auf in die nächste Runde - mit innovativem Plot? Mal sehen was wir haben: Hübsche Teens, ländliches Ambiente, haufenweise Drogen, ein Verrückter Serienkiller...Nein, das ist keine Neuheit. Egal, man kann Altbewährtes schliesslich auch gekonnt inszenieren, oder? Check: Dümmliche (sorry, ich meine OBERDÄMLICHE!) Dialoge, unsympathische ('tschuldigung, wollte sagen EXTEM NERVENDE!) Teens, nicht ganz passende (ach, was solls: TOTAL GEHIRNAMPUTIERTE!) Storyline, uninteressante (LANGWEILIGE!) Kills - Himmel, was soll der Scheiss?
Im Ernst, Leute, der Film ist total beknackt, ein einziges Ärgernis.
Der Versuch, dem Zuschauer die Teens ans Herz zu binden scheitert bereits nach knapp 5 Minuten: Die Dialoge bewegen sich ununterbrochen deutlich unter der Gürtellinie, es fällt im ganzen Film kein einziger vernünftiger Satz. Alle Gespräche drehen sich nur im Bereich ficken, Drogen, nochmals ficken, Schwanzvergleich, Alkohol, nimm mich, nimm ihn, ficken - Hey, aber sonst geht's noch, oder???? So war ich noch so froh, als nach geschlagenen 45 Minuten gähnender Langeweile die ersten Protagonisten endlich ins Gras beissen mussten. Immerhin Freude an der Schlachterei? Nicht wirklich, denn im Bereich Effekte gibt es nichts Nennenswertes, das hat man schon Haufenweise anderswo origineller und besser gesehen. Und der Versuch, mit grobkörnigen Bildern einen gewissen "Texas Chainsaw"-Look zu erzeugen, ist einfach nur erbärmlich. Du wirst nie ein TCM werden, Mandy Lane, niemals! Mann bin ich sauer...
Was fehlt noch? Ach ja, das Ende (Glücklicherweise hatte diese cineastische Katastrophe auch eins!). Nun was soll ich sagen? Da ist alles schon nach 5-10 Minuten vorhersehbar, das war wohl auch dem Drehbuchautor klar, deswegen noch kurz irgendwas komplett unerwartetes eingeflickt und Taddaaa - Überraschung! Alle Zuschauer verarscht! Ja gut, mag sein - aber dann bitte mit Erklärung, denn so macht's einfach keinen Sinn, 'schuldigung. So ein Blödsinn, echt. Ich brauch ein Bier. Sofort.
Fazit (hab schon deutlich zuviel Zeit für diesen Kuhdung geopfert):
"
All the Boys Love Mandy Lane" lügt schon beim Titel, denn ich liebe Mandy Lane überhaupt nicht, im Gegenteil, ich hasse sie!!!
Der Film ist langweilig, völlig anspruchslos, dann sogar als anspruchslose Unterhaltung aufgrund neandertalerischem Verhalten der Teenager absolut unbrauchbar. "
Mandy Lane" macht krank, davon bin ich überzeugt.
Gibt in der Summe einen Standartpunkt (obwohl ich hier geneigt bin auf ihn zu verzichten) und einen Punkt für die flockige Musik, die mir wenigstens ein bisschen den Abend retten konnte.
Der Slasherfilm lebt? Nein, hier ist er definitiv Tot. Er riecht sogar schon ziemlich streng.

Die Slasher-Bankrotterklärung! Einfallslos, niveaulos, langweilig. Empfehlenswert für alle, die sich diesen Genre schon lange abgewöhnen wollten und noch nicht den passenden Titel dafür gefunden haben - hier habt ihr ihn.







