
| Titel: | Das schwarze Herz |
| Produktionsjahr: | 2009 |
| Herstellungsland: |  |
| Genre: | Thriller, Drama |
| Regie: | Michael Cuesta |
| Darsteller: | Josh Lucas, Lena Headey, Brian Cox |
| Laufzeit: | 89 Min. |
| Altersfreigabe: | keine Jugendfreigabe |
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| Links: |   |

Terry ist alleinstehender Vater, der sich um seine zehnjährige Tochter kümmert während sich sein Körper von der kürzlich erfolgten Herztransplantation erholt. Das Spenderherz wird vom Körper gut angenommen, doch bald beginnen seltsame Dinge zu passieren! Das Herz birgt ein dunkles Geheimnis und führt ihn auf einen gefährlichen Rachefeldzug. Er muss das Rätsel lösen, doch die Zeit rennt ihm davon...


Ja, das Cover ist nett. Auch die teils blutigen Bilder auf der Rückseite, sie machen Lust auf mehr. Die Inhaltsangabe lässt auf einen durchaus spannenden, aber nicht allzu anspruchsvollen Film für Zwischendurch vermuten. Kann „Das schwarze Herz“ die erwähnten Erwartungen erfüllen? Die Antwort lautet wie so oft: Teilweise.
Die Handlung des Filmes liefert – wie erwartet – eher Durchschnittskost. Der Geschichte liegt zwar ein deutlich erkennbarer roter Faden zugrunde, allerdings wirkt dieser über weite Strecken ziemlich blass. Bis auf das teilweise etwas merkwürdige Verhalten einiger Protagonisten wird dem Zuschauer über weite Strecken wenig Überraschendes geboten. So ist die Story zwar im Kern solid, aber ohne besonderen Ambitionen nach oben. In gewissen Momenten wird versucht an der Härteschraube zu drehen, wobei es allerdings meistens beim Versuch bleibt: Der Film liefert keine schwere Kost.
An einem Punkt kann der Aspekt „Handlung“ dann aber doch punkten: Beim Ende. Die Pointe wird für einmal wirklich gut getroffen und passt wie die Faust aufs Auge. An dieser Stelle ein wohlverdientes „Bravo“!
Technisch gibt es wenig zu bemängeln. Die spärlich eingesetzten Spezialeffekte überzeugen, und wenn’s schwieriger wurde, hat man einfach gänzlich auf die Effekte verzichtet (Stichwort Zugszene). Das ist immer noch besser, als dem Zuschauer irgend nen Murks vor den Latz zu knallen. Der Rest ist eher Standard: Keine wilden Kamerafahrten, wenig Sounduntermalung, keine Schnitt-Spielereien… Dafür durchwegs solides, ehrliches Handwerk.
Beim Casting hat man ebenfalls keine überbordenden Fehler begangen. Die Darsteller erfüllen weitgehend ihre Aufgabe, auch wenn das Verhalten der Akteure wie erwähnt nicht immer ganz nachvollziehbar ist – doch dafür kann der Schauspieler ja nichts. Den Oskar wird wohl keiner kriegen, doch vor der goldenen Himbeere muss ebenfalls niemandem Angst und Bange werden.
Was soll ich sagen? Man merkt es mir an, ich war nicht gerade begeistert. Aber auch nicht entsetzt. Es ist eine Seltenheit, doch für einmal sind meine Erwartungen an das Produkt und das anschliessend gelieferte Resultat ziemlich deckend. „Das schwarze Herz“ ist Durchschnittsware, welche aber problemlos über 82 Minuten unterhalten kann. Man darf bloss ja nicht mehr erwarten…
Normalerweise gäbe es an dieser Stelle kein vernünftigeres Fazit als 6 Punkte, doch für das wirklich gelungene Ende möchte ich dann doch einen Zusatzpunkt vergeben – das Ende passt einfach!

Milder Psycho-Thriller ohne besonderen Stärken – und ohne erwähnenswerten Schwächen. Für „so nebenbei“.







