
| Titel: | Fatal Contact |
| Produktionsjahr: | 2006 |
| Herstellungsland: |  |
| Genre: | Action |
| Regie: | Dennis Law Sau Yiu |
| Darsteller: | Jacky Wu, Ronald Cheng, Miki Yeung |
| Laufzeit: | 102 Min. |
| Altersfreigabe: | Keine Jugendfreigabe |
| Kaufen: | amazon.de |
| Links: |   |

Kong ist Teil des Kung Fu Nationalteams von Hongkong. In der Zeit ohne Einsätze für seine Mannschaft verdient er seine Brötchen in einem mässig erfolgreichen Zirkus-Ensemble. Auf Drängen von Zirkus-Kollegin Tin entschliesst er sich, mit illegalem Strassenboxkampf ein paar Dollar Bonus zu machen. Schon bald ist Kung im ganzen Untergrund ein bekannter Name, seine Kämpfe werden immer häufiger und immer wertvoller. Die Wetteinsätze werden immer dicker und als eines Tages alle Wetten auf Kongs Seite stehen, verlangen die mächtigen Buchmacher Kongs Niederlage – im Austausch für Tins Leben...


Es gibt Filme, die kauft man sich eigentlich nur um bei Online-Bestellungen den geforderten Betrag zu erreichen, um das Porto zu sparen. Fatal Contact ist genau ein solcher Film. Das Gute daran ist, dass man bei solchen Titeln ohne Persönliche Erwartungen an das Werk herangeht. Im nachhinein bin ich allerdings froh, dass ich keine Erwartungen hatte...
Die in der Inhaltsangabe gemachte Zusammenfassung reicht hier beinahe aus, um euch die ganzen 106 Minuten zu erzählen. Viel mehr passiert hier wirklich nicht, sieht man vom meiner Meinung nach ganz gelungenen Ende ab (welches ich euch an dieser Stelle natürlich nicht verraten möchte). Die Geschichte wirkt wiedergekäut, lahm und recht einfallslos. Sie ist langweilig und fällt vor lauter Banalitäten und Belanglosigkeiten fast zusammen. Ok, Regisseur Dennis Law ist jetzt nicht DER Meister des Hongkong-Kinos und darf durchaus noch aus seinen Fehlern lernen, trotzdem hätte er die wirklich sehr schlichte Story meiner Meinung nach besser verpacken müssen.
Schauspiel findet in diesem Film eher nicht statt, der Cast agiert fast ohne Ausnahme sehr hölzern und wirkt an gewissen Stellen fast peinlich. Die Gags sind oft völlig fehl am Platz und sind weder komisch noch besonders einfallsreich. Dass Diese sich dann noch ständig wiederholen müssen setzt dem Trauerspiel die Krone auf.
Doch abgesehen von Story und Cast, ist der Film recht ordentlich! Ja, ihr habt richtig gelesen, es gibt auch noch positive Meldungen zu „Fatal Contact“. Was gibt es denn neben Story und Acting noch? Eben die Titelgebenden „Fatal Contacts“ – denn diese sind wirklich gut. Die Fights sind hervorragend Choreographiert und bieten auch dem geübten Martial Arts-Auge selten gesehene Moves. Speziell im so genannten „3 on 3 Streetfight“ kracht es ordentlich. So war bei der himmeltraurigen Geschichte wenigstens die Vorfreude auf den nächsten Kampf gross...
Bleibt das Fazit: Es ist wirklich schade, dass die Geschichte des Films einer witzlosen Farce gleichkommt. Würde man alle Storyelemente einfach durchspulen und sich lediglich die Fights ansehen – man wäre gut bedient. Für geübte Martial Art Fans ein kurzer „Ich-leih-mir-den-Streifen-in-der-Videothek“-Blick wert, für alle Anderen bleibt mir leider nur das Abraten.
In Anbetracht der unerfahrenen Crew und den wirklich gourmetmässigen Fights gibt es wohlwollende 4/10.

Die durchaus sehenswerten Fights retten leider weder den Plot noch die dürftigen Schauspieler. Ziemlich banaler Prügelfilm ohne nennenswerte Höhepunkte, wohl nur was für eingefleischte Martial Art Fans.







