Sonntag, 21. April 2013
Filmjahresliste 2013
Ihr möchtet wissen, wie die von filmorakel.ch gesehenen Filme im 2013 bewertet wurden? Die Filmjahresliste verrät es euch!
Samstag, 20. April 2013
Carrie 8/10
Die Geschichte rund um die Aussenseiterin mit sagen wir mal speziellen Kräften ist im Grunde nicht wahnsinnig originell, aber sehr geradlinig aufgebaut. Man merkt schnell, worauf das Ganze hinausgeht und ist gespannt, wie De Palma die zu erwartenden Ereignisse inszeniert hat. Und ich darf sagen: Das hat er sehr gut gemacht. Einige Szenen sind an Spannung kaum zu überbieten und andere sind derart schräg, dass es eine wahre Freude ist zuzuschauen.
Der gute Eindruck wird natürlich auch von den äusserst motivierten Schauspieler getragen, vor allem Sissy Spacek in der Rolle der Carrie ist natürlich grossartig. Was ich allerdings nie los wurde war das Gefühl, dass die Gute fast aufs Haar aussieht wie Molly C. Quinn, die Darstellerin der Tochter von "Castle" in der gleichnamigen Serie...
![]() Sissy Spacek | ![]() Molly C. Quinn |
Echt verwirrend. ![]()
Naja, ich wurde für 1.5 Stunden sehr gut unterhalten und fand den Klassiker richtig gut gemacht, dementsprechend bin ich jetzt auch gespannt, wie wohl das Remake aussehen wird!

Mittwoch, 17. April 2013
Hockeytoto 2012/13
Die Entscheidung ist gefallen! Nach 27 spannenden Wochen konnte sich gestern der SC Bern zum Meister küren lassen und Lausanne den verdienten Aufstieg feiern! Damit endet auch das Tippspiel, an welchem Misch und Oli dieses Jahr teilgenommen haben. Letzten Endes konnte sich Oli dank hervorragenden Playofftipps den beachtlichen 51. Rang unter 1'502 Teilnehmern sichern, und somit auch Misch (Rang 415) in die Schranken weisen...
Das Wichtigste ist aber, dass uns das Tippen viel Freude bereitet hat und wir uns schon jetzt auf die wilde Tipperei der nächsten Saison freuen!

Sonntag, 14. April 2013
Abenteuer in Rio 8/10

Eine unkomplizierte Story an wundervollen und sehr abwechslungsreichen Schauplätzen, hochmotivierte Darsteller und ein äusserst sympatischer Hauptprotagonist - darauf lässt sich doch mal aufbauen! Die Geschichte wird in einem Guss erzählt, begleitet von sparsam eingesetzten Actionsequenzen sowie einer gehörigen Portion Humor. Dank der einfachen Zugänglichkeit zum Plot wirkt der Film sofort und wird durch das hohe Tempo auch nie langweilig. Ein wirklich sehenswerter Klassiker!
Ich muss gestehen, dass ich Belmondo bisher nicht kannte, diese Bildungslücke werde ich wohl weiter noch weiter schliessen müssen... 
Samstag, 13. April 2013
Das Missen Massaker 2/10

Ach leckt mich doch. Wieder son' billiger schweizer Versuch, einen ultracoolen Horrorfilm in die Kinos zu bringen. Mit lächerlicher C-Prominenz im Cast geht es auch schon auf die im wahrsten Sinne des Wortes blutleere Jagt nach noch nicht einmal hübschen Möchtegern-Missen. Einziger Lichtblick sind die ab und zu eingebauten Augenzwinker die zeigen sollen, dass der Film nicht wirklich ernst gemeint ist. Dann aber bitte gleich eine durchgehend lustige Komödie, und nicht so ne langweilige Miststory mit Horrorelementen, welche auch optisch völlig missraten in Szene gesetzt wurden. Ich hatte so ne Ahnung, dass es in die Richtung gehen könnte - trotzdem bin ich auf den Blödsinn hereingefallen. Bäh. 
Freitag, 12. April 2013
Alias - Staffel II 7/10
Die zweite Staffel Alias schafft es leider nicht ganz, das gute Niveau des ersten Durchgangs zu halten. Dies liegt einerseits an der teilweise etwas konstruiert wirkenden Story, andererseits an den einen oder anderen unlogischen Handlungen der Protagonisten, welche die Geschichte desöfteren zu einem "Idiot Plot" mutieren lassen.Trotzdem macht die Serie nach wie vor Spass, man ist immer gespannt, wer wohl von wem als nächstes übel belogen wird...
Interessant fand ich auch, wie viele namhafte Stars in Gastrollen zu sehen sind. Da konnte ich mir den einen oder anderen Schmunzler nicht verkneifen. Das Tempo stimmt, die Action auch, die Schauspieler agieren motiviert - in der Summe also noch immer eine kurzweilige Sache.
Donnerstag, 11. April 2013
Death Note 8/10

Siehe da, eine durchwegs gelungene Manga-Realverfilmung aus Japan! Die Story um ein Buch, welches jeden tötet, dessen Namen ins Buch geschrieben wird ist originell und nett inszeniert. Die Animation des Todesgottes, der dem Buch innewohnt, ist etwas überspitzt, wohl aber so gewollt. Das Katz- und Mausspiel zwischen Buchbesitzer und Ermittler ist spannend aufgebaut und mit gut gewählten Wendungen angereichert, es macht wirklich Spass, der Story zu folgen. Besonders Ermittler "L" macht eine herrlich schräge Figur - seine Rolle ist meiner Meinung nach die sehenswerteste des Films.
Der Mangawelt aufgeschlossene Krimifans dürfen bei "Death Note" durchaus ein Blick riskieren.
Danke, amazon.de!
Manchmal frage ich mich bei den für uns Schweizer verhältnismässig extrem günstigen Preisen schon, ob die Jungs und Mädels bei amazon.de bescheuert sind - doch mir soll's natürlich recht sein!
Für die vielen hervorragenden Angebote bedanke ich mich mal wieder mit einer kleinen Sammlungserweiterung - der Film- und vor allem Serienstoff geht uns in nächster Zeit wohl kaum aus!
Dienstag, 2. April 2013
96 Hours - Taken II 5/10
Naja. Fängt nett an, baut aber unglaublich schnell ab. Nach gut 20 Minuten wird der Film zur Massenware und bietet keinerlei Überraschungen und wirkt desöfteren ziemlich unglaubwürdig. Selbst Liam Neeson scheint sich ziemlich zu schämen, in welch durchschnittlichem Machwerk er hier agieren "darf" - anders kann ich mir seine lustlose Darbietung nicht erklären. Da wurde aus der guten Ausgangslage des ersten Films schnell ein Sequel hingerotzt, um den vorfreudig gespannten Zuschauern wie mir ein paar Mücken aus den Taschen zu ziehen. Echt schade, fand ich den ersten Teil doch wirklich erfrischend.

Sonntag, 31. März 2013
The Shadow Line 6/10

| Titel: | The Shadow Line (Komplette Serie) |
| Produktionsjahr: | 2011 |
| Herstellungsland: | |
| Genre: | Krimi |
| Regie: | Hugo Blick |
| Darsteller: | Chiwetel Ejiofor, Christopher Eccleston, Kierston Wareing |
| Laufzeit: | 400 Min. |
| Altersfreigabe: | FSK 16 |
| Kaufen: | amazon.de |
| Links: |

Harvey Wratten, einer der mächtigsten Unterweltbosse Londons, wird erschossen in seinem Auto aufgefunden. Nur kurz zuvor wurde Wratten unter seltsamen Umständen auf Bewährung aus dem Gefängnis entlassen. Der Mord wird von dem Scotland Yard-Ermittler Jonah Gabriel (Chiwetel Ejiofor) untersucht, der gerade von einem Fall abgezogen wurde, bei dem sein Partner starb und ihn selbst mit einer Kugel im Kopf zurückließ. Joseph Bede (Christopher Eccleston) wiederum wird als Wrattens Nachfolger in dessen dunklen Geschäften installiert. Er macht sich, ebenso wie der Polizist Gabriel, auf die Jagd nach dem Mörder des toten Gangsters.


BBC gilt allgemein als durchaus ernstzunehmende Schmiede für spannende Krimiinszenierungen, welche vor allem durch inhaltliche Stärken punkten können. Nach den grossartigen zwei Staffeln von "Sherlock" war ich natürlich sehr gespannt, was diese Kurzserie mit gerade mal 8 Folgen an Überraschungen für mich bereithält.
Nun, was soll ich sagen? Im Grunde genommen liefert BBC mit "The Shadow Line" eine gut gemeinte Krimiserie, welche allerdings an starker Dialoglastigkeit und verwirrenden Wendungen kränkelt.
Optisch ist die gesamte Serie sehr düster gehalten, was bei 8 x gute 50 Minuten etwas ermüdend wirkt - scheint denn in England wirklich nie die Sonne?
Der Gewaltgrad hält sich in Grenzen, einige Szenen sind dann aber doch sehr skrupellos inszeniert. Dies sind dann auch die überraschendsten Momente innerhalb der ganzen Staffel.
Schade ist, dass der Spannungsbogen mit erheblichen Schwankungen zu kämpfen hat. Einer sehr intensiven Folge mit beachtlichem Cliffhanger folgt oft eine müde und unbefriedigende Auflösung.
Gegen Ende hin werden Ereignisse und Handlungen der Protagonisten dann zunehmend absurder und unrealistischer - ab der zweitletzten Folge fiel es mir schwer, das Gezeigte noch angemessen ernst zu nehmen.
Auch das Ende an sich ist ziemlich lückenhaft und wenig zufriedenstellend, viele Fragen bleiben offen und die Geschichte wirkt unabgeschlossen - etwas komisch bei einer Serie, bei welcher von Anfang an klar war, dass sie aus lediglich einer Staffel bestehen wird.
So kann ich rückblickend von einer solid gespielten, optisch passablen Miniserie mit inhaltlichen Höhen und Tiefen sprechen. Für eine einmalige Sichtung war's ganz nett, aber mittelfristig wird dann wohl wenig bei mir hängen bleiben - vom einen oder anderen kaltblütigen Mord mal abgesehen.

Der Versuch, eine intelligende Krimigeschichte zu erzählen, ist Im Ansatz deutlich erkennbar - vor allem die Dialoglastigkeit bremst den Spass aber merklich. Für zwischendurch aber ganz ok.
Freitag, 22. März 2013
True Grit 6/10
Nun, die Coen-Brüder haben schon bessere Filme gedreht, um es mal salopp zu sagen. Es macht durchaus Spass, den Monologen von Jeff Bridges zuzuhören, auch wenn sein Geschwafel nur selten wirklichen Sinn ergibt. Hailee Steinfeld agiert bemüht und grundsätzlich überzeugend, Matt Damon und Josh Brolin sind meines Erachtens aber verschwendet. Der Handlungsstrang ist sehr linear und bietet wenig bis keine Überraschungen, nett dafür die gewählten Kulissen, da fühlt man sich wirklich in der Zeit zurückversetzt.
Letzten Endes ein Film der Kategorie "ok", nicht mehr und nicht weniger.

Donnerstag, 21. März 2013
The Fighter 7/10

Ging bisher spurlos an mir vorbei, gestern endlich mal gesichtet.
So stark der Auftritt von Christian Bale also drogenabhängigen Ex-Profiboxer, so uninspiriert die Bemühung von Mark Wahlberg, einen aufstrebenden Jungboxer zu mimen. Ich frage mich langsam ernsthaft, ob Wahlberg überhaupt irgendeine Rolle überzeugend spielen kann - spontan fällt mir kein einziger Film ein, der von ihm würdig getragen werden konnte.
Story und Handlungsablauf sind ganz ok, Boxerstory halt, nach einer wahren Geschichte und so. War jetzt nicht der ganz grosse Wurf, aber ganz passabel.
Am Ende des Tages wurde ich vor allem von Bale nett unterhalten und habe nicht das Gefühl, Zeit verschwendet zu haben. Ob mir allerdings viel vom Gesehenen in Erinnerung bleiben wird, wage ich zu bezweifeln... 









